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1918:
Der erste Weltkrieg ist beendet. Müde und ausgebrannt von den bis an die physische und psychische Leistungsfähigkeit
gehenden Belastungen kehrten die Männer zurück. Sie haben alle Wirren und Schrecknisse des Krieges überstanden,
und es fällt ihnen schwer, zur gewohnten Ordnung zurückzufinden.

1919:
Sportbegeisterte Jugendliche nehmen die Arbeit in den katholischen Sportabteilungen wieder auf.
Der Sport in unserer St. Anna Pfarrgemeinde ist eng mit dem Namen des Hw. Herrn Vikar Klaholt
(langjähriger Pfarrer in Herne-Holthausen) verbunden. Er erweckte 1919 auf Wunsch seiner Jungen, u.a. Adolf Bieler,
Willi Krick, Anton Klein und Heinrich Zander, die Sportabteilung zu neuem Leben.

Wie bei uns, so herrschte auch in den anderen Pfarrgemeinden große Aktivität.
Der Wunsch nach einem selbstständigen Spielbetrieb in katholischer Gemeinschaft wird immer lauter.

1920:
Endlich! Nach mühevoller Kleinarbeit wird in Würzburg von Prälat Carl Mosters die "Deutsche Jugendkraft,
Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen" ausgerufen.
das erste "Jugendkraft Heil" nimmt seinen Weg durch die deutschen Lande -
zielbewußt und siegverheißend! Der Erfolg zeigt sich schon bald.
Die Sportabteilungen der DJK verzeichnen einen großen Aufschwung.

In unseren gemeinden haben sich inzwischen drei Fußball-Senioren- und eine Jugendmannschaft gebildet,
dazu eine Turn- und eine Schlagballabteilung.

1921:
Die einzelnen Sportabteilungen schließen sich zu einem verein innerhalb der Deutschen Jugendkraft zusammen.
Er erhält den Namen "Teutonia Bismarck-West". Schon seit einiger Zeit hat Präses Vikar Klaholt mit dem Gemeraldirektor
der Glas- und Spiegel-Manufactur verhandelt. das Wunder geschieht!
Aus einer leeren Fabrikhalle soll das Jugendheim entstehen.

Die Zahl der Aktiven und passiven Mitglieder wächst ständig, und so wird das
Vereinslokal Weber an der König-Wihelm-Straße bald zu klein.

1925:
Unter großem Jubel wird das in Gemeinschaftsarbeit aller Jugendverbände erstellte und eingerichtete Jugendheim bezogen. Die Aktiven, unter der Leitung von Alfred Macziosek, danken durch gute Leistungen auf allen Sportplätzen. Ludwig Lethmate, mehrfacher Meister im 100m Lauf, und seine Sportkameraden sind im ganzen Verband Rhein-Weser bestens bekannt, ebenso der auch heute noch rührige Ehrenvorsitzende Hans Lichterfeld, bekannter 100m- und 200m-Läufer seiner Zeit. Ludwig Lethmate und Hans Lichterfeld waren auch die Stützen in der 4x100m-Staffel des Stadtverbandes Gelsenkirchen. Und - wer hätte Alfons Fabis vergessen, der, mit angebrochenem Arm, in Günnigfeld den damaligen Kreismeister schlagen und somit den ersten Platz für Teutonia belegen konnte?

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1927:
Der Verein kann seine erstes Banner weihen! 20 Teutonen und viele tausend Jugendkraftler erleben in Köln-Müngesdorfer Stadion im selben Jahre das große Verbandstreffen.

1928:
Unser Präses, der große Jugendkraftfreund Vikar Klaholt, verläßt die Gemeinde. Sein Nachfolger, Vikar Sieberg, bleibt nur kurze Zeit. Neuer Präses wird Vikar Stratmann, der ebenfalls in der Arbeit für die Jugend aufgeht! Doch die DJK ist eine Laienbewegung. Männer werden gebraucht, die aus Idealismus ihre Freizeit opfern, um den Verein und Aktive zu betreuen. Namen wie Konrad Weichert, Paul Hermann, Franz Renneberg, Philipp Siebert, Anton KLein, Adolf Bieler, Hans Lichterfeld, Alfons Fabis, Johann Sehr, Franz Schulz, Heinrich Zander und Heinrich Scheuer sen. sind unauslöschlich mit Gründung und Aufstieg der Teutonia der zwanziger Jahre verbunden. Ihnen gilt hier ein besonderes Wort des Dankes.

1934:
Die dunkelste Zeit in der Geschichte der Deutschen Jugendkraft beginnt. Der drittgrößte deutsche Sportverband wird von den damaligen Machthabern verboten und aufgelöst. Konnten 12 Jahre des Verbotes die DJK auslöden?
NEIN!!!

1946:
Es ist wieder soweit! Alte Jugendkraft wie Heinrich Scheuer sen., Hans Lichterfeld, Johann Sehr und Heinrich Zander haben das Ideengut Carl Mosterts durch alle Gefahren der Schreckensjahre bewahrt. Sie begeistern die neue Geneartion, und im Dezember 1946 genehmigt die Militärregierung die Jugendgruppe innerhalb des ereins. Mitverantwortlich für die Wiederbegründung zeichneten damals noch August Klein, Heinrich Oeffling, Bernhard Grothe, Heinz Kondrig, Egon Kondring und Heinrich Scheuer.

Heinrich Scheuer sen. wird zum 1. Vorsitzenden gewählt und die Schüler- und Jugendarbeit übernimmt Hans Lichterfeld.
Teutonia ist wieder da und marschiert als erster, offizieller Verein an der Spitze des Kreisverbandes Gelsenkirchen. Auch von höherer Warte wird Deutsche Jugendkraft wieder aufgegriffen.

1947:
Auf's engste mit der Wiederbegründung der DJK Teutonia verbunden ist der Name des ersten Präses. Er ist der Hw. Vikar Heinrich Kraft (danach Pfarrer in Schwelm). Ihm ist es zu verdanken, dass die Teutonia auf dem Jahn Stadion in Gelsenkirchen-Heßler einen geregelten Spielbetrieb abhalten konnte. Kein Weg war ihm zu weit und zu oft getan, er schaffte die Genehmigung des Stadtsportamtes zu erhalten. Sein Wegggang wurde überall wo Teutonia tätig war, sehr bedauert. Immer stand der Teutonia ein Präses zur Seite, doch wir sind nun einmal eine Laienbewegung und immer wieder wurden Idealisten gefunden, die um der Jugendkraft willen Zeit und auch finanzielle Opfer brachten.

1949:
Und die Teutonen marschierten, in der Leichtahletik und im Fußball. Die Schülermannschaften von Hans Lichterfeld waren nicht zu schlagen. Heinrich Zander stellt Willi Kajan den Mitgliederausweis mit der Nr. 35 aus.

1950:
Verbandstreffen der DJK Rhein-Weser in Gelsenkirchen unter Führung der DJK Teutonia.
Herbert Kossek, ein Vollblutfußballer wird II. im 5000m Lauf und war noch viele Jahre führend in der Disziplin.
Und erst die Teilnahme, Teutonia war im Jahn Stadion in Gelsenkirchen stark vertreten. Und so mancher vordere Platz belohnte die Teutonen für ihre eifrige Teilnahme am Trainingsprogramm des für solche Feste stets verantwortlichen und rührigen Hans Lichterfeld. Aber auch die Fußballer machen von sich reden. Zu Beginn der 50er Jahre waren unsere Schüler- und Knabenmannschaften unter Hans Lichterfeld nicht zu schlagen.Und auch die Senioren hatten ihre große Zeit, ohne Teutonia wurde keine Meisterschaft vergeben.

1952/53:
Hans Lichterfeld ist mit seinen Jungen wieder ganz oben. Die 1. Schülermannschaft wird in beiden Jahren Kreismeister, die 2. Schülermannschaft jeweils Vizemeister. Führwahr, eine stolze Bilanz!

1953/54:

Endlich haben die Senioren von den Schülern gelernt! Sie werden Kreismeister! Im Spiel um die Bezirksmeisterschaft wird Horst-Süd in der Verlängerung mit 3:2 besiegt. Damit hat unsere Mannschaft die höchste Spielklasse der DJK, die Gauklasse, erreicht. Ohne Zweifel ein Erfolg der Mannschaft, möglich gemacht aber erst durch den Idealismus einiger Männer, die Jahr für Jahr bereit waren, Zeit und Geld zu opfern, um die Mannschaft zu betreuen und für einen geregelten Spielbetrieb zu sorgen. Namen aus dieser Zeit: Heinrich Scheuer sen., Hans Lichterfeld, Johann Sehr, Bernhard Spriewald, Heinz Kondring, Ludwig Renntrop, Franz Lingerski, Egon Kondring, Walter Kossek, Alfons Fabis, Peter Kleinekampmann und Josef Gembick. Sie waren Garantie für echte Jugendkraftarbeit zum Wohle des Vereins und des Verbandes.

1955:
E
s ist das Jahr des Verbandstreffens in Hamm, bei dem unser unverwüstlicher Herbert Kossek im Marathonlauf gegen internationale Konkurrenz einen sensationellen 3. Platz belegte.
Für unsere 1. Fußballmannschaft ist es ein Jahr des absoluten "Tiefs". Sie muß in die Bezirksliga absteigen.

1956:
Mit Hans Lichterfeld wird ein alter Kämpfer an die Spitze des Vereins gewählt. Ihm zur Seite stand im Jahr 1956 Norbert Klein. Dessen strengem Regiment verdankte die 1. Mannschaft in der Saison 1956/57 die Rückkehr in die oberste Spielklasse.
In den einzelnen Mannschaften machte sich nun die Arbeit von Hans Lichterfeld, die er in all den Jahren bei den Schülern geleistet hatte, bemerkbar. Etwa 80 v.H. der Senioren hatte bei ihm das Fußballspielen gelernt. Sie hatten nach dem Wiederaufstieg in die Gauklasse dort einen Stammplatz sicher.

1959:
Das Bemerkenswerte an den Erfolgen unseres Lankstreckenläufers Herbert Kossekist, dass die Leichtathletik sein Ausgleichssport und der Fußball seine Leidenschaft ist. Nahezu 20 Jahre war er Stammspieler der Seniorenmannschaft.

1960:
Teutonias Seniorenmannschaften machten von sich reden. Es beginnt die große Zeit unserer Stammanschaften, die bis zur Auflösung der DJK anhält. Meisterschaft und Pokal werden nur von der Mannschaft errungen, der es gelingt, die Teutonen aus Schalke-Nord zu schlagen.

11961:
Die Mannschaften wurden immer besser. Es ging kein Weg an ihnen vorbei. Wer Meister oder Pokalsieger werden wollte, mußte Teutonia besiegen und das gelang nur Wenigen. Und dann war es soweit. Pokalsieger im Carl Morstert-Wettbewerb 1961. Teutonia schlägt im Endspiel Bockum Hövel mit 5:0. Großer Jubel, denn auch die zweite Mannschaft erreichte das Endspiel und wurde erst nach Verlängerung von Frankonia Dortmund mit 3:2 besiegt. Ein stolzes Jahr, denn auch die Schüler, nun unter der Leitung von Werner Kuczyk, werden Kreismeister.

1962:
Die Serie der Erfolge hält an. Knapp ist der Vorsprung in der Meisterschaft, und zum ersten Male heißt der Gaumeister Teutonia Schalke-Nord. (Die Namensänderung war durch die Umbenennung unseres Stadtteils notwendig geworden). Am 15. Juli 1962 wehen DJK Banner über die Glückauf-Kampfbahn. Das Endspiel um die Verbandsmeisterschaft zwischen Westfalia 04 und Teutonia Schalke-Nord steigt. Trotz schlechten Wetters lassen 600 Zuschauer es sich nicht nehmen, bei diesem Spiel dabeizusein. Nach einem guten uns spannenden Spiel heißt der neue Verbandsmeister Teutonia Schalke.Nord. Mit 4:1 fällt der Sieg doch noch recht deutlich aus. Großer Jubel in Schalke-Nord!
Jugend- und Schülermannschaften hielten wacker mit den Spielen um Meisterschaft und Pokal. Bernhard Thurau, Siegfried Hause, Werner kuczyk, Werner Kunigk, Karlheinz Beyer, werner Kolos und Bernd Lenz waren nun die verantwortlichen Männer, die Teutonias Nachwuchs in gewohnter Weise betreuten.

1963:
Gauvizemeister Teutonia Schalke-Nord

1964:
Gaumeister, Pokalvize- und Verbandsvizemeister. Nur zweimal wurde unsere Mannschaft in entscheidenen Spielen geschlagen. Es war in diesem Jahr Teutonias erfogreichste Mannschaft. Auch die Schülermannschaften mischten kräftig mit - sie wurde nun von Werner Kuczyk betreut.

1965:
schließt die DJK Teutonia Schalke-Nord Freundschaft mit dem französischen Verein Nicolaite de Chaillot.
Es gab wechselseitige Besuche mit interessanten sportlichen Auseinandersetzungen. Freundschaften bildeten sich und hielten lange Jahre.

1968:
Das Schicksalsjahr der eigenständigen Deutschen Jugendkraft. Was immer auch der Grund gewesen sein mag, an Idealsiten hat es niemals gefehlt. Immer fanden sich auch bei der Teutonia Männer, die bereit waren, das Notwendigste zu tun um einen geregelten Spielbetrieb zu gewährleisten. Und nicht zu vergesseb, die geselligen Veranstaltungen, unsere Fahrten zu den Sauerländer-Freunden nach Reise, Kirchrarbach und wo immer DJKler Fußball spielten, Teutonia war da.
Sollte man diesen so gesunden Verein, ob in dem Mannschaftsvolumen, ob in den Finazen, oder in der Führung aufgeben? NEIN!!!
Am 28.03.1968 beschließt eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit nur wenigen gegenstimmen den Antrag zur Aufnahme in den Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen einzubringen. Die Führungsspitze der Teutonen blieb im Amt, und leitete noch viele Jahre das Teutonenschiff.
H. Lichterfeld, B. Grothe, R. Schneider, Karl-Heinz Beyer, K. Sehr, H. Iwan, W. Eichholz, W. Kuczyk, A. Krause, S. Hause, L. Lethmate, F. KOch, G. Lukowski, G. Borutta, A. Lamberty, H. Zimmermann, W. Kajan und vor allem Peter Kleinekampmann, waren nach wie vor bereit, für ihre Jungens ihre Zeit und auch manchen Taler zu opfern.

1971:
Man feierte das 50jährige Bestehen. Auf eine so stolze Zahl können nur wenige Vereine im Kreis Gelsenkirchen zurückblicken.
Und immer noch stehen Männer für diesen Verein ein, ohne die ein solches Jubiläum nicht hätte gefeiert werden können.

1973:
Aufstieg, Abstieg und wieder Aufstieg in die Kreisklasse. Die Konkurenz war groß und halt auch die Leistungen unterschiedlich.

1974:
Die Saison 74/75 begannen wir als Neuling in der 1. Kreisklasse recht schwach. Im weitern Verlauf der Serie zahlte
sich aber das gute Training von F. Prinz, der K. Waschek ablöste aus. Die 1. Mannschaft belegte
am Ende dennoch einen guten Mittelplatz. Wer erinnert sich hier noch an Namen wie "Igel" Gietmann,
H. Kraska, M. Meyer. J. Oppenkowski, W. Tabatt, F. Roshalm, "Siggi" Held, W. Gorny und P. Sczyska.
Die 2. Mannschaft schaffte hier einen 9. Tabellenplatz.
Unter Trainer Günter Lukowski spielten A- und B-Jugend mit wechselndem Erfolg und erreichten gute Mitelplätze.

In diesem Jahr wurde nach langjährigen Bemühungen endlich der Umzug für alle Mannschaften in die Glückau-Kampfbahn vollzogen.
Damit begann mit der Verwirklichung eines lang gehegten Wunsches, ein neuer Aufschwung in unserem Vereinsleben.
Vieles wurde leichter, insbesondere der Trainingsbetrieb für unseren Nachwuchs aus eigenen Reihen war nicht mehr
durch den erschwerlichen Weg zum Jahnstadion gestört.

1975:
Gründung einer Turnabteilung für Frauen, die sich ab sofort "Mattenhäschen" nannten.
Das Jahr wurde mit großem Optimismus begonnen, doch infolge Bundeswehr und Verletzungen verpaßten wir ein
besseres Resultat für das Jahr. Mit NC Paris stellten sich 1975 unsere französischen Freunde in der
Glückauf-Kampfbahn vor. Nach dem sportlichen Erfolg auf dem grünen Rasen siegten wir auch
beim gemütlichen Beisammensein in unserem Vereinslokal E. Wellhausen nach Verlängerung
über die Freunde von Nicolaite de Chaillot (Paris).

Leider verpaßte die B- Jugend den Aufstieg knapp und belegte den 3. Platz. Im Pokal erreichten wir die Runde
der letzten Acht und scheiterten mit 0:1 am FC Gladbeck. Die A-Jugend schaffte den Klassenerhalt.
Unser Jahresausflug führte uns nach Schapdetten.
Die gute Schülerarbeit unseres immer jungen Hans Lichterfeld machte sich hier sehr positiv bemerkbar.

1976:
bekam die Glückauf-Kampfbahn eine neue Flutlichanlage. Unsere Mannschaften mußten zum Training
zu den Sportplätzen Trinenkamp oder Schulzentrum Ückendorf ausweichen.
Doch selbst diese Schwierigkeiten taten den sportlichen Erfolgen keinen Abbruch.
Die Mannschaften spielten zwar nicht in der Spitzengruppe, a
ber durch faires und anständiges Verhalten gewann man weitere Freunde.

1981:
Pünktlich zum 60jährigen Jubiläum gelang der 1. Seniorenmannschaft der Aufstieg in die Bezirksklasse.

1984:
Es wurde mit dem Bau einer Tennisanlage auf dem Gelände der Glückauf-Kampfbahn begonnen.

1985:
Gründung der Tennisabteilung.

1991:
528 Mitglieder zählte die DJK Teutonia Schalke-Nord. Am Spielbetrieb nahmen zwei Senioren-,
vier Jugend- und Alte-Herren- Mannschaft teil.
Sonntag, den 23. Juni 1991 Festakt in der Pfarrgemeinde St. Anna aus
Anlaß unseres 70jährigen Vereinsjubiläums.

1992:
Gründung einer zweiten Damen-Gymnastikabteilung und einer Turn-Gruppe
"Mutter und Kind" unter der Leitung von Helga Kraska.

1993:
Leider müssen wir unsere Jugendabteilung auflösen.

1994:
Der Neuaufbau der Jugendabteilung beginnt wieder. Da die DJK Blau Weiß Gelsenkirchen
die Jugendabteilung auflöst, übernehmen wir eine E- und eine D-Jugend.
Wertvolle Mitarbeiter werden dazugewonnen. Die Jugendleitung wird von Stefan Kuczyk
und Markus Bechmann übernommen.

Wir trauern um unseren Ehrenpräsidenten Hans Lichterfeld, der am 30.10.1994
im gesegneten Alter von 91 Jahren verstarb. Er war die große Leitfigur unseres Vereins.

Die Schlüsselgewalt der Glückauf-Kampfbahn wurde dem FC Schalke übertragen.
Unsere Bewerbung wurde leider von den Stadtvätern nicht berücksichtigt.

1995:

Die Tennisabteilung feiert ihr 10jähriges Jubiläum. Fleißige Hände haben hier eine Musteranlage geschaffen.
Die Tradition wurde gepflegt durch ein Spiel der AH-Mannschaft gegen die
ehemalige A-Jugend-Mannschaft von 1981/82. Ergebnis 4:1 für die ehemalige A-Jugend.

1996:

Ein langjähriger Wunsch geht in Erfüllung. Wir feiern ein gemeinsames Karnevalsfest
mit fast allen Vereinen aus Schalke-Nord bzw. Bismarck-West.

Klaus Grothe wird zum 1. Vorsitzenden gewählt und löst Werner Kuczyk nach 8jähriger Tätigkeit ab.

1997:

Nachdem 1996 im Jubiläumsjahr der 1. Mannschaft der Aufstieg in die Bezirksliga gelungen war,
wurde in dieser Saison der Klassenerhalt durch gute sportliche Leistung gesichert.
Die Arbeit im Jugendbereich wird immer schwieriger und die B-Jugend mußte vom laufenden
Spielbetrieb abgemeldet werden, da keine ausreichenden Spieler
für diesen Altersbereich zur Verfügung standen. Trotzdem waren weiterhin
ca. 130 Jugendliche in verschiedenen Jugendmannschaften aktiv.

1998:

Durch einen Umbruch in der 1. Mannschaft konnte in diesem Jahr der Abstieg aus
der Bezirksliga nicht verhindert werden. Die 2. Mannschaft stellte eine schlagfertige
Truppe und belegte einen guten Mittelplatz. Die D-Jugend unter den
Trainern Markus Bechmann und Marcel Senk wurden in ihrer Gruppe Meister und stiegen
in der nächst höhere Klasse auf. Auch nahmen die Mitglieder
der Tennis- und Gymnastikabteilung rege am Vereinsleben teil.

1999:

Ein schwerer Schicksalsschlag traf die Vereinsfamilie.
Unser langjähriges Vorstandsmitglied Werner Kuczyk stirbt im März völlig unerwartet.
Die Lücke die Werner Kuczyk hinterlassen hat, wird schwer wieder zu schließen sein.
Im Sommer veranstaltet die AH-Abteilung in der Glückauf-Kampfbahn ein
Nostalgieturnier mit aktiven und ehemaligen Spielern.
Es war ein großer Erfolg und wird mit Sicherheit wiederholt werden.
Mit Michael Steinhüser wurde für die Saison 1999/2000 ein junger Spielertrainer für
die 1. Mannschaft verpflichtet, der zusammmen mit dem Trainer der
2. Mannschaft AndreasWotschke für neuen Schwung im Seniorenbereich sorgen soll.

2000:

Unter den Trainern Markus Bechmann und Marcel Senk wird die C-Jugend Meister in ihrer Klasse.
Trotz diesem Erfolg bricht die Mannschaft auseinander (durch Abwerbung anderer Vereine)
und muß zum Saisonbeginn abgemeldet werden.
Aber nicht nur die C-Jugend, sondern im gesamten Jugendbereich ist eine negative Entwicklung
ersichtlich und es können nicht alle Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen.
Andreas Wotschke stellte nach jahrelanger guter Arbeit sein Amt als Trainer der
2. Mannschaft zur Verfügung. Seine Nachfolge trat Markus Bechmann an.
Die Gymnastikabteilung feiert ihr 25-jähriges Bestehen und unternimmt einen Ausflug nach Mallorca.
Bei der Jahreshauptversammlung werden einige
Vorstandsposten durch neue Leute (junge alte Teutonen) besetzt.

2001:

Die Seniorenmannschaften haben einen guten Lauf und
belegen Tabellenplätze im oberen Drittel. Diese lassen auf eine positive Entwicklung hoffen.
Die Entwicklung im Jugendbereich ist weiter negativ und es können nur noch
F- und D-Jugend Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen.
Die Alte Herren Abteilung feiert ihr
30-jähriges Bestehen und wird diese mit einem Turniertag feiern.

Statistik der Mitglieder

Stand: 03.05.1996

männl. Jgd.
weibl. Jgd.
männl. Erw.
weibl. Erw.
Gesamt
Fußball
131
1
95
0
227
Tennis
2
0
45
15
62
Gymnastik
0
2
0
24
26
passiv
0
0
122
89
211
Summe
133
3
262
128
526

Chonik aktualisiert am 23. November 2005

2001

Neben den sportlich doch recht guten Erfolgen aller Mannschaften feierte die DJK Teutonia Schalke-Nord
in diesem Jahr ihr 80jähriges Bestehen. Dies wurde mit einem großen Festball im Gemeindesaal der ev. Kirche,
Freiligrathstr. gebührend gefeiert. Alle Abteilungen trugen zu diesem würdigen Ereignis bei und
zeigten ihre Fähigkeiten ausserhalb des Sports.

2002

Die Seniorenmannschaften unter Leitung von Michael Steinhüser und Volker Allgeier tragen ihren teil dazu bei,
dass der Name unseres Vereins im Kreis Gelsenkirchen und darüber hinaus würdig vertreten wird.
Die I. Mannschaft etablierte sich im oberen Drittel der Tabelle und wird am Ende der Saison Zweiter.
Die II. Mannschaft belegte einen guten Platz im Mittelfeld.

Erfreulich ist die Entwicklung in der Jugendabteilung.
Nach Zeiten des Stillstandes finden wieder mehr Kinder den Weg zum Sportplatz,
so dass in dieser Saison schon 4 Mannschaften mit wechselndem Erfolg am Spielbetrieb teilnahmen.

Sorgen bereitete uns die Tennisabteilung.
Der Boom ist vorbei; die Mitglieder werden älter und jüngere
kommen kaum hinzu. Man muss die Entwicklung weiter beobachten.

2003

Die AH – Abteilung machte so weiter, wie in den letzten Jahren auch.
Neben Fußball stand natürlich die Geselligkeit durch verschiedenste Aktivitäten im Vordergrund.
Der Spielbetrieb leidet allerdings manchmal an bereitwilligen Spielern.

Die I. Mannschaft wird erneut Zweiter in der Kreiliga A und hofft auf die Meisterschaft im nächsten Anlauf.
Die Jugendabteilung machte weitere Fortschritte.
Mittlerweile verfügten wir auch wieder über die so wichtige A-Jugend-Mannschaft,
die einen Unterbau für die Seniorenabteilung bilden sollte.

2004
Alles beim Alten:

Die I. Mannschaft wird erneut Zweiter; die II. spielte im Mittelfeld eine gute Rolle;
die AH gewinnen mehr als dass sie verlieren, die Tennisabteilung
wird immer kleiner und die Frauen-Gymnastik-Abteilung turnte weiter.

2005

Das Jahr 2005 wurde das bisher sportlich erfolgreichste in der Geschichte der DJK Teutonia Schalke-Nord.
Die II. Mannschaft wurde mit Abstand souverän Meister der Kreisliga C, Gruppe 2, und stieg in die Kreisliga B auf.
Die Meisterschaft konnte und wurde schon einige Spieltage vor Ende der Saison gebührend gefeiert.

Auch die I. Mannschaft schaffte nach einem 4jährigen Anlauf die lang ersehnte Meisterschaft
und den Aufstieg in die Bezirksliga. Dieser Weg war allerdings steinig, denn nach dem entscheidenden Spiel
gegen unseren Konkurrenten Spfr. Bulmke vor über 500 Zuschauern (= Rekordkulisse)
schien es so, als wenn wir zum vierten Mal in Folge den zweiten Tabellenplatz belegen sollten.
Doch ein kleiner Verfahrensfehler durch Bulmke „katapultierte“ uns bei Punktgleichheit mit einer Tordifferenz
von einem Treffer auf den Meisterrang.
Die Freude war riesig; die Vorbereitung auf die neue Liga zu kurz, aber gefeiert wurde trotzdem.
Die Jugendabteilung wächst weiter. Mittlerweile nehmen 6 Mannschaften am Spielbetrieb teil.

2006

Am Ende des Jahres 2005 erfolgte allerdings ein Schock für unseren Verein. Im Oktober wurden wir zu einem Gespräch eingeladen,
bei dem uns mitgeteilt wurde, dass wir (aber auch die Schalker) die Glückauf – Kampfbahn verlassen müssten.
Grund wäre ein umfangreicher Umbau zu einem Public Viewing, welches im Sommer für die Fußball – WM notwendig wäre.
Bevor wir uns versahen, rollten im Frühjahr 2006 die Bagger an, verwandelten den Ascheplatz in eine Sandwüste,
den Hauptplatz in einen großen Kirmesplatz und sogar die Tribüne und der Wall wurden nicht verschont.
Unsere Mannschaften wurden auf das Stadtgebiet verteilt. Die Jugend spielte im Berger Feld;
die Senioren trainierten bei ETuS Gelsenkirchen in der Dessauer Str., spielten aber weiter auf dem Rasenplatz in der GKB.

Im Sommer fand tatsächlich ein Public Viewing auf unserem Sportplatz statt.
Was aber passiert danach? Diese Frage stellten wir uns alle und die Antworten von den Verantwortlichen kamen schleppend.
Mit viel Engagement aller, vielen Nachfragen und ständigen Gesprächen gelang es unserem Verein,
alle davon zu überzeugen, dass die GKB ein Fußballplatz sein sollte und kein Rummelplatz für irgendwelche Veranstaltungen.
19.12.2006 wurde durch den OB der Stadt Gelsenkirchen der nagelneue Hauptplatz eingeweiht.
Wir hatten nun einen Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage der allerneuersten Generation. Schon während der Einweihung wurden neidische Stimmen laut.

Die sportlichen Erfolge aller Mannschaften im Jahr dieses Umbruchs muss man an dieser Stelle ausdrücklich loben.
Die Jugendabteilung blieb trotz Auslagerung zusammen, die  Senioren spielten eine gute Rolle in ihren Spielklassen, ohne vorne dabei zu sein.
Sicher darf man nicht verschweigen, dass die I. Mannschaft im Sommer 2006 den Verleib in der Bezirksliga verpaßte, aber dies hatte viele Gründe - auch der Umzug.
Die Tennisabteilung gab es nicht mehr. Im Frühjahr wurde der Trainingsbetrieb mangels Mitglieder leider eingestellt.

2007

Mit Beginn der Rückrunde waren alle Mannschaften wieder in der neuen GKB vereint. Das Problem war
nun – wie kriegen wir alle unter einen Hut? Kabinen, Platzbelegung und Nutzung spielten eine grosse Rolle.
Es wurde diskutiert und auch gestritten, aber man fand Lösungen.
Zumal hinzukam, dass wir ja seit Sommer 2006 eine neue Mannschaft in unseren Verein integrieren mussten.
Die ehemalige Damenmannschft der SG Eintracht GE hatte sich uns angeschlossen und spielten noch mit der Jugend im Berger Feld.

Sportlich ging es aufwärts – die I. Mannschaft legte eine Bombenrückrunde hin und wurde am Ende noch Vierter.
Die II. Mannschaft hielt locker die Klasse, obwohl man sagt, dass das 2. Jahr das Schwerste wäre.

Bei den Alten gab es nichts Neues. Ständig sieht die Bilanz am Ende des Jahres positiv aus, sowohl aus sportlicher Sicht als auch bei
gemeinsamen Veranstaltungen. Positiv ist zu erwähnen, dass die AH die Patenschaft für das ehemalige
Tennisheim übernommen haben und dieses so hergerichtet haben, dass man dort richtig abfeiern kann.

Abfeiern konnte man auch wieder beim berühmt-berüchtigten Karneval der Teutonen.
Diesmal kamen sogar richtige Karnevalsgrößen des Vereins KG Günnigfeld mit Prinzenpaar, Tanzgarde u.a.
es wurde ein voller Erfolg und wird im nächsten Jahr wiederholt.